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(Stadt-)Viertel-Lauf
12. (Stadt-)Viertel-Lauf am 16. September 2017
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Begegnung => Dialog => Integration = Arbeitsplatz

Mikroprojektträger:

SOS-Kinderdorf e.V., SOS-Mütterzentrum Salzgitter - Mehrgeneartionenhaus

Zeitraum:

01.01.2011 bis 31.12.2011

Zielgruppe:

Frauen mit Migrationshintergrund mit Problemen beim Erst- oder Wiedereinstieg in den Beruf

Ziel:

Migrantinnen werden in ihrer sozialen und beruflichen Integration gefördert.

  1. Verbesserung der deutschen Sprache im umgangssprachlichen Bereich durch offene Begegnungen
  2. Unterstützung und Stärkung des Kommunikationsverhaltens im Umgang mit anderen (z. B. bei Elternsprechtagen, Ämtergängen, Arztbesuchen etc.)
  3. Unterstützung beim Zugang zum Arbeitsmarkt

Umsetzung:


Im SOS-Mütterzentrum werden "Treffen in offenen Begegnungen" für Frauen und Mütter mit Migrationshintergrund zur Förderung der Teilhabe und sozialen sowie beruflichen Integration geschaffen. In den Treffen wird ein Erfahrungs- und Kulturaustausch erleichtert und befördert.

Ein Kulturaustausch findet zu Themen wie z.B. Erziehungsfragen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf statt. Niedrigschwellige Angebote wie Kochen, Nähen, Gesang etc. bieten isoliert lebenden Frauen und Müttern eine Möglichkeit auch außerhalb der eigenen Kultur am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und diese Erfahrungen mit in ihr Umfeld zu nehmen. Die Teilnehmerinnen erhalten Beratung und Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche. Dabei wird individuell auf die Bedürfnisse der Frauen eingegangen, um einen Einstieg in das Erwerbsleben zu erleichtern. Beratungsgespräche, der Dialog mit Frauen anderer Kulturkreise sowie praktische Tätigkeiten ermöglichen den Teilnehmerinnen, ihren individuellen Erfahrungsraum zu erweitern.

Eine hauptamtliche Mitarbeiterin des Mütterzentrums wird das Projekt koordinieren und begleiten.

Ergebnisse:

14 Frauen mit Migrationshintergrund konnten zur Projektteilnahme motiviert werden, 12 von ihnen kamen regelmäßig zu Treffen in offenen Begegnungen und zum Erfahrungsaustausch.

Die Kinder wurden im Offenen Kinder- und Jugendbereich betreut.

Durch die offene Kultur im Mütterzentrum, verbunden mit Gelegenheitsstrukturen zum Mitmachen wurden Begegnungen zu integrationsfördernden Gesprächen gefördert. Beim Kochen, Backen, Stricken und Nähen konnten somit Hemmnisse und Sprachbarrieren reduziert und das Selbstbewusstsein der Frauen gestärkt werden. Alle Teilnehmerinnen konnten ihre Sprachkompetenz und ihr Kommunikationsverhalten verbessern.

Die Teilnehmerinnen waren aktiv an Planungen und Beratungen bezüglich der Projektgestaltung beteiligt.

Alle Teilnehmerinnen bekamen Beratung und Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche. Dabei wurde individuell auf die Bedürfnisse der Frauen und Mütter eingegangen.

Drei Frauen erhielten im Rahmen des Projektes eine geringfügige Beschäftigung im Mütterzentrum.

Durch die unterschiedlichen gemeinsamen Aktionen und deren Kontinuität wurden Dialoge erleichtert und gruppendynamische Prozesse angestoßen.

Über das Projekt hinaus werden die Kontakte und gemeinsamen Aktivitäten bestehen bleiben.

Kooperationspartner:

  • Alle Träger von Mikroprojekten in der Ost- und Westsiedlung als Netzwerkpartner
  • SOS-Mütterzentrum mit offenem Treff, Praktikumsplätzen und Jobbörse
  • Firmen im Umfeld als potenzielle Arbeitgeber

 
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STÄRKEN vor Ort

Gefördert von:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Europäischer Sozialfonds für Deutschland

Europäische Union

 

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