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(Stadt-)Viertel-Lauf
12. (Stadt-)Viertel-Lauf am 16. September 2017
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Die offizielle Nachbarin – Ausbau bedarfsgerechter Dienstleistungen für Familien in der Nachbarschaft

Mikroprojektträger:

SOS-Kinderdorf e.V., SOS-Mütterzentrum Salzgitter - Mehrgenerationenhaus

Zeitraum:

01.03.2010 bis 31.12.2010

Zielgruppe:

Frauen mit und ohne Migrationshintergrund beim beruflichen Erst- oder Wiedereinstieg in den Beruf

Ziel:

  1. Erweiterung der Unterstützungsmöglichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Ausbau bisher noch nicht berücksichtigter Bedarfe von haushaltsnahen Dienstleistungen für Familien im Stadtteil;
  2. Erschließung von Lern- und Erfahrungsräumen, sowie Praxis- und Arbeitsgelegenheiten für Frauen beim beruflichen Erst- oder Wiedereinstieg;
  3. Förderung bürgerschaftliches Engagements;
  4. Intensivierung der Vernetzung

Umsetzung:


Es werden mindestens 8 freiwillige Mitarbeiterinnen gewonnen, die als "offizielle Nachbarinnen" bestehende Kontakte zu Familien im Stadtteil vertiefen und neue Kontakte aufbauen. Das Angebot der offiziellen Nachbarinnen wird um bisher noch nicht berücksichtigter Bedarfe von haushaltsnahen Dienstleistungen für Familien erweitert. Dabei werden alltagspraktische Dienstleistungen selbst angeboten oder vermittelt.

Das Mütterzentrum Salzgitter - Mehrgenerationenhaus stellt mit seinen Möglichkeiten und Erfahrungen die Rahmenbedingungen (z.B. Kommunikation und Beratung bei alltäglichen Lebensfragen, flexible Kinderbetreuung über die Regelbetreuung von Kita, Schule usw. hinaus, Schulwegbegleitung, Betreuung demenzkranker Menschen, haushaltsnahe Dienstleistungen und Essenbringdienste).

Eine hauptamtliche Mitarbeiterin des Mütterzentrums wird das Projekt koordinieren, ein wöchentliches Gruppentreffen leiten und bedarfsgerecht niedrigschwellige Qualifizierungen für die Teilnehmerinnen organisieren.

Im Projekt soll der Dienstleistungskatalog für Familien im Stadtteil erweitert werden.

Ergebnisse:

Das Konzept, unterschiedliche Menschen anzusprechen und deren Bedürfnisse, einerseits nach Kontakt und Hilfe, andererseits nach einer sinnvollen Aufgabe, zu verknüpfen, entsprach den Bedürfnissen der Menschen im Stadtteil. Da auch noch die Möglichkeit bestand, den Anschluss an eine berufliche Tätigkeit zu erreichen, interessierten sich viele für das Projekt.

Es wurden 18 Teilnehmerinnen gewonnen. Sie wurden im offenen, zielgruppenorientierten Leben des Mehrgenerationenhauses integriert und angeleitet. Der ganzheitliche Ansatz hatte für sie eine stabilisierende Wirkung.

Die Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit, ihre Kompetenzen weiter zu entwickeln und sich im Alltag in verschiedenen beruflichen Bereichen zu erproben. Dabei gelang es, 2 Frauen beim Aufbau einer selbstständigen Tätigkeit zu unterstützen.

Da alle Teilnehmerinnen ihre jeweiligen persönlichen Ressourcen einbrachten, konnten verschiedenste Anfragen bedient werden, z.B. Vorlesen für Kinder und alte Menschen, Unterstützung bei der Einrichtung einer Wohnung, Hausarbeiten, Kinderbetreuung, Nachfragen nach gemeinsamer Beschäftigung wie Handarbeiten, Malen und Deutschlernen für Migrantinnen.

Kooperationspartner:

  • Alle Träger von Mikroprojekten in der Ost- und Westsiedlung als Netzwerkpartner
  • SOS-Mütterzentrum mit den Bereichen Kinderhaus, Tagespflege, Beschäftigungsbereiche, Offener Treff
  • Stadtteiltreff NOW mit Projekt „Nachbarschaftshilfe“

 
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STÄRKEN vor Ort

Gefördert von:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Europäischer Sozialfonds für Deutschland

Europäische Union

 

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